mimesis2.GIF (2892 Byte)Zeitungsberichte


‹Das Publikum verzaubert›

Aus Rheintalische Volkszeitung, vom 17. März 1997

"Zur äusserst anstrengenden Vorführung der Pantomimen fanden sich viele Zuschauer ein, die gespannt verfolgten, was die Künstler darboten. Diese bewiesen dabei viel Talent und Können und verzauberten die Zuschauer durch ihre Mimik und faszinierenden Darbietungen [...]"

 

‹Wenn Gesichter wortlos sprachlos machen›

Aus Rheintaler, vom 17. März 1997

"Sie verblüfften gross und klein mit ihrem Auftritt, machten ihr Gegenüber mit wortlosem Geplauder manchmal etwas unsicher oder sprachlos und lockten dann doch wieder ein Lachen auf die Gesichter. Die Reaktionen auf die vier quirligen Gestalten mit den weiss geschminkten Gesichtern waren recht unterschiedlich. Nur zögernd - mit anfangs respektablem Abstand - bildete sich morgens an ihrem ersten Auftrittsort in St. Margrethen, an dem die Gruppe ein kleines, aber ausgezeichnetes halbstündiges Programm darbot, die Zuschauerkulisse. Im Laufe des Tages lockerte sich die Stimmung; die Menschen wurden zugänglicher. Viel Applaus ernteten die Pantomimen dann an den weiteren drei Auftrittsorten [...]."

 

‹Die Pantomime zeigt mir, wer ich bin›

Aus Oberrheintal, vom 4. Oktober 1996

"Sobald die Pantomimengruppe ‚Mimesis‘ mit dem wöchentlichen Üben beginnt, werden die Bewegungen nicht mehr automatisch ausgeführt, stellt der Körper sich plötzlich auch ungeschickt an. Wer zum Beispiel, ohne wirklich zu gehen, versucht, nur die Bewegungen des Oberkörpers beim Gehen auszuführen, erkennt rasch, dass das nicht so einfach ist. Doch die Gruppe, deren Name ‚Mimesis‘ sich mit dem ebenfalls griechischen ‚Panto‘ zum Wort Pantomime zusammenfügt und somit bereits auf diese Sonderform der darstellenden Kunst hinweist, hat eine einjährige Erfahrung im Nachahmen und ist, wie ihr Leiter Jan Jacko nicht ohne Stolz sagt, mittlerweile ‚für einfachere Auftritte reif‘. [...]

Beim Üben in Rebstein werden mit den Händen imaginäre Wände abgetastet und schliesslich Wellenbewegungen ausgeführt. [...] Damit die Hand wie selbstverständlich fliesst, muss jeder Muskel kontrolliert sein, jeder einzelne Finger präzise das tun, was der Kopf möchte. Der Kursleiter zeigt, wie sich ein Vogel im Flug nachahmen lässt, indem er recht beliebig seine Arme auf und ab bewegt, bevor er sich als Meister seines Fachs erweist und deutlich macht, was gute Pantomime leisten kann.

 

In Rollen schlüpfen

Beim Improvisieren zu Musik von Chopin geht es um eine dynamische Spannung‘ und ‚fliessende Körper‘. Während Jan Jacko eine schüchterne Person darstellt, soll die Gruppe ihm zu verstehen geben, dass sie ihm wohlgesinnt ist. In der Folge werden viele Charaktere dargestellt, was sichtlich Spass macht, auch wenn es mitunter nicht wunschgemäss klappt. Es zeigt sich, wer wofür besonderes Talent hat. ‚Wer jemanden nachahmt, hat drei Möglichkeiten‘, sagt Jan Jacko. ‚Er kann genau dasselbe tun, was der andere tut, kann dabeit übertreiben und hat drittens, was am anspruchvollsten ist, die Möglichkeit, das Gegenteil zu zeigen‘. [...] [Die Pantomime] führt [...] den, der sich mit ihr beschäftigt, zu sich selbst. Jan Jacko formuliert es so: ‚Die Pantomime zeigt mir, wer ich bin‘."

 


Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung. Unsere Adresse:
Janmimesis@hotmail.com
Dbricci@hotmail.com

Tel. 0041-75-373 34 29

Jan Gembal     Zeitungsberichte     Unsere Geschichte
Aufführungen     Was bedeutet "rhapsodisch"?     Projekt Mimesis     Sommer-/Winterschule für Pantomime